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Ob wir gegen Corona impfen, wenn wir können? – Natürlich!

Für uns ist das die einzige Möglichkeit, die Corona-Pandemie loszuwerden - und wir möchten gern dabei helfen, am besten so schnell und so viel wie möglich.

Nahezu täglich werden uns neue Steine in den Weg gelegt - bestellte Impfstoffmengenwerden nicht geliefert, es gibt neue Bestellhöchtmengen für den Biontech Impfstoff und noch nichtmal diese Menge wird an uns abgegeben.

Das stellt unser Team vor große Herausforderungen.

Wir bitten Sie als unsere Patienten um Verständnis und Geduld.

Praxis Dr. Scholle


 

Pressemitteilung - Deutscher Hausärzteverband e.V-

Es reicht! – Impfkampagne wird von Politik und Pharmagroßhandel boykottiert
– BMG verliert Kontrolle über Impfstoffverteilung

Köln/Berlin, 26. November 2021 – Mit völligem Unverständnis, großem Ärger und ernster Sorge um
den weiteren Erfolg der laufenden Impfkampagne nehmen der Deutsche Hausärzteverband und die
Landesverbände zur Kenntnis, dass neben dem Impfstoff von BioNTech nun auch der Impfstoff von
Moderna nicht vollumfänglich ausgeliefert wird. Das BMG hatte in den letzten Tagen und Wochen
stets versichert, dass zumindest der Impfstoff von Moderna unbegrenzt ausgeliefert wird.
„Das ist innerhalb von weniger als einer Woche die zweite Hiobsbotschaft für die Impfkampagne in
den hausärztlichen Praxen!“ sagt Ulrich Weigeldt, Bundesvorsitzender des Deutschen
Hausärzteverbandes.
Jetzt werden die hausärztlichen Praxen und alle anderen Beteiligten der Impfkampagne von
Großhandel und Politik an den Rand des organisatorischen Kollapses getrieben: Nachdem aufgrund
der Meldung der Kontingentierung von BioNTech letzten Freitag viele Praxen unter hohen Aufwänden
die Impfprozesse umgestellt hatten, muss die Impforganisation nun erneut umgestaltet werden.
Wieder müssten Impftermine verschoben oder abgesagt und Patientinnen und Patienten, die mühsam
auf den Impfstoff von Moderna umgestellt wurden, kontaktiert werden. Wieder wird die gerade Fahrt
aufnehmende Impfkampagne in Deutschland fundamental ausgebremst.
„Es grenzt an vollständiges Organisationsversagen: Erst wird völlig unabgestimmt die ganze
Bevölkerung zum sofortigen Impfen und Boostern aufgerufen, die Praxen werden überrannt und
stellen unter größten Anstrengungen und widrigen Umständen kurzfristig eine neue Impfkampagne
auf die Beine und dann geht nach kürzester Zeit der Impfstoff aus!“ stellen Weigeldt und die
Landesvorsitzenden fest.
„Die Verteilung des Impfstoffs muss sich am Bedarf ausrichten und nicht nach Marktanteilen über den
Großhandel ausgeben werden. Hausärztinnen und Hausärzte, die viele Patientinnen und Patienten
versorgen, benötigen einfach mehr Impfstoff!“ fordern Weigeldt und die Vorsitzenden der
Landesverbände. Ferner ist es jetzt an der Zeit, dass diejenigen, die letztlich die Impfkampagne
stemmen, also die Hausärztinnen und Hausärzte, ihre Expertise mit in die Organisation der
Impfstoffverteilung einbringen und frühzeitig in die Entscheidungsprozesse einbezogen werden.

Pressemitteilung
Kontakt
Deutscher Hausärzteverband e.V. | Büro des Bundesvorsitzenden
Finia Schultz | Pressesprecherin
Bleibtreustr. 24, 10707 Berlin
+ 49 (0) 30 887 143 73-60 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!